Natürlich sollten Angestellte sich in der Firma nicht einfach wie Unternehmer verhalten. Einige Herangehensweisen und Denkarten können allerdings für den Erfolg der Intrapreneure hilfreich sein – und so das gesamte Unternehmen weiterbringen. Wer sich für seine Aufgaben nicht selbst verantwortlich fühlt und bei Problemen Dinge schnell an andere weitergibt oder die Schuld für das Scheitern eines Projekts stets beim Verhalten des Kollegen sucht, wird in seinem Job wahrscheinlich nie wirklich erfolgreich sein. Für Unternehmer liegt die Verantwortung stets bei ihnen selbst.

Wenn Angestellte im Zuge eines Intrapreneurships ihr Verantwortungsbewusstsein erhöhen, können sie aktiv das Unternehmen mitgestalten. Immer mehr große Unternehmen haben es schon zu ihrem Konzept gemacht, bestimmte Bereiche ihrer Geschäfte ganz als eigenständige Einheiten auszulagern und unabhängig am Markt agieren zu lassen. Dies ist nur mit dem eigenverantwortlichen Handeln der Angestellten möglich, die selbst mitdenken und nicht auf Aufgabenstellungen vom Vorgesetzten warten. So kann das gesamte Unternehmen seine Flexibilität erhöhen.

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Wie viel ist möglich, wie viel ist sinnvoll?

In unserer aktuellen HR-Studie mit Teilnehmern aus primär großen Unternehmen geben quasi Null Prozent an, aktuell in einem agilen Organisationsansatz zu arbeiten. Solch ein Ansatz wird häufig gleichgesetzt mit dem ING- oder Spotify-Modell und ist unterteilt in Einheiten von Tribes, Squads, Chapters und Gilden. – Etwa ein Viertel der Befragten strebt diese Formen in der Zukunft an.

Somit sind agile HR-Organisationsmodelle „die Gewinner“ um die Zukunftsaufstellung – und liegen damit noch vor dem auch bei VW eingesetzten Mehr-Säulen-Modell oder der ambidextren Aufstellung mit einer Run-&-Change-Logik im Innen- und Außenverhältnis, auf die andere Unternehmen setzen.

Weitere Informationen: Kienbaum

Der Trend hin zu mehr Agilität ist auch in der Schweiz spürbar und so begeben sich zahlreiche grosse und kleine Unternehmen auf den Weg der agilen Transformation. Das IAP Institut für Angewandte Psychologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Veränderungen im Kontext agiler Transformationen wissenschaftsbasiert zu untersuchen. Im Zentrum steht dabei immer der Mensch. So auch in der dritten Studie zur Arbeitswelt 4.0, welche den Fokus auf agile Arbeits- und Organisationsformen in der Schweiz richtet. Für die Studie wurden dabei ausschliesslich Interviewpartnerinnen- und partner aus Unternehmen und Organisationen, welche die agile Transformation aus eigener Erfahrung kennen, ausgewählt.

 

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In Zeiten der Digitalisierung brauchen Unternehmen Mitarbeiter mit den notwendigen Fähigkeiten. Die Personalabteilung kann und sollte dabei maßgeblich unterstützend wirken. Ein Spezialist für Talent Management hat zusammengefasst, in welchen Bereichen dies möglich ist und zeigt fünf Phasen der Digitalisierung auf.

 

Weitere Informationen: Personalwirtschaft

Digitales Human Resource Management

Der digitale Wandel ändert alles – auch im Personalmanagement? Deloitte zeigt, wie HR von der Digitalisierung profitieren kann.

Unternehmen, die sich jetzt nicht mit den Themen der digitalen Transformation auseinandersetzen, könnten schnell abgehängt werden.

Für die Digitalisierung in Gesellschaft und Märkten benötigt das Management eine Business Strategy, die den digitalen Wandel jederzeit mitdenkt. Gleiches braucht HR. Das Personalmanagement muss digitale Talente binden, das digitale Skillset der bestehenden Belegschaft erweitern und für eine Organisationskultur sorgen, die die Themen der digitalen Transformation fördern.

Weitere Informationen: Deloitte

Agile Transformation? Schon wieder ein neuer Modebegriff im Digitalisierungszeitalter? Die Frage lässt sich nicht mit einem klaren Ja oder Nein beantworten. Fakt ist, die Digitalisierung verändert die Anforderungen und die Erwartungshaltung der Kunden.

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Wie Großunternehmen und Konzerne sich auf die Digitalisierung einstellen, darauf gibt diese Lünendonk-Studie Antworten. Für die Studie wurden 26 Großunternehmen und Konzerne mit mehr als eine Milliarde Euro Umsatz untersucht. Dazu fanden telefonische und persönliche Interviews mit Führungskräften und Managern statt, die die Umstellung auf agile Arbeitsweise in ihren Unternehmen verantworten.

 

Weitere Informationen: Lünendonk

Erste Erkenntnis:
Digital Leadership noch eher Wunsch als Wirklichkeit

Die Auswertung des ersten Teilbereichs unserer branchenweiten Online-Befragung in 2019 zeigt interessante Divergenzen: Obwohl mehr als die Hälfte der Führungskräfte in der Gesundheitsbranche die Digitalisierung als positiv bewertet, knapp ein Viertel (22%) sogar als sehr positiv, stuft die Mehrheit der Führungskräfte gleichzeitig die IT-/Online-Kompetenz, disruptives Denken oder Kritikfähigkeit als eher unwichtige Führungskompetenz im unteren Drittel ein. An der ersten Befragungsrunde der Studie, die insgesamt über einen Zeitraum von fünf Jahren den Status Quo der digitalen Transformation und die damit einhergehenden Veränderungen im Healthcare-Bereich ermittelt, nahmen im Mai 2019 110 Führungskräfte aus dem Gesundheitswesen teil.

Weitere Informationen: DIG-IN-Health

 

Die HR-Funktion steht unter Beobachtung – strenger als jemals zuvor. Denn bedingt durch die heute erfolgskritische Bedeutung von Arbeitgebermarke und Recruiting, Managementqualität und Mitarbeiterbindung, strategischer Personalplanung und Organisationsentwicklung sind Personaler gefragt, die lösungsorientiert, professionell und verbindlich Werte schaffen: für das Unternehmen wie für die Menschen, die darin arbeiten. Die HR-Funktion steht demnach vor einem Scheideweg: Entweder gelingt der Wandel zum strategischen Partner des Managements – oder HR wird schließlich in der Bedeutungslosigkeit versinken, weil sie ihrer Verantwortung als Souverän des Wandels nicht mehr gerecht wird.

Weitere Informationen: Kienbaum

Achieving Sustainable Growth Through Hyper-Relevance

Wie bleibt Ihr Unternehmen jetzt und auf lange Sicht relevant?

Indem es sich ständig erneuert.

Jedes Unternehmen strebt heute nach nachhaltigem Wachstum. Um dies zu erreichen, ist eine feste und loyale Kundenbasis Voraussetzung. Viele Unternehmen mussten inzwischen feststellen, dass das traditionelle Konzept der Kundentreue der Vergangenheit angehört. Heute sind die Rollen vertauscht: Um wettbewerbsfähig und für Verbraucher relevant zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Produkte, ihre Services und ihre Marketingstrategien kontinuierlich weiterentwickeln und den Bedürfnissen ihrer Kunden anpassen.

Weitere Informationen: Accenture

Potentiale von Agilität bleiben oft ungenutzt – Die agile Reife von Unternehmen wurde entlang von acht Dimensionen evaluiert. Keine ist über alle Unternehmen hinweg stark positiv ausgeprägt – es gibt also in allen Dimensionen hohe ungenutzte Potentiale und dies, obwohl mehr als 2/3 der befragten Unternehmen hohem bis sehr hohem Veränderungsdruck unterliegen.
Wo lohnt es sich am meisten, in die Agilisierung zu investieren? Die Studienergebnisse von Kienbaum zeigen wesentliche Hebel zur Steigerung der Agilität und damit zur Optimierung der Time-to-Market und Kundenzufriedenheit auf.

Weitere Informationen: Kienbaum